7 FRAGEN AN PATRICK GREINER

Herr Greiner, was genau macht Sie innerhalb der Finanzbranche zum Regelbrecher?

Kurz gesagt: Bei mir geht es direkt ab dem Kunden-Erstgespräch um die gesamte Offenlegung des Provisions – und Gebührensystems der Finanzbranche. Und, wie Kunden dieses undurchsichtige System zu ihrem eigenen, deutlich finanziellen Vorteil nahezu komplett ausschalten können. Kaum ein Verbraucher weiß, dass das Ausschalten von Provisionen und Fondkosten im Bereich der privaten Altersvorsorge & Investment-Depots überhaupt möglich ist.

Wie genau funktioniert das?

98% aller vermittelten Tarife sind sogenannte Brutto-Tarife, die von provisionsabhängigen Finanzberatern vermittlet werden. Die meisten Verbraucher wissen jedoch nicht, was ein Netto-Tarif / Netto-Depot bei einem Versicherungs – oder Anlageprodukt ist. Und, dass man mit der richtigen Beraterauswahl enorme Kosten einsparen, und mit Leichtigkeit deutlich schneller wesentlich mehr Vermögen erzielen kann.

Die wesentlichen Vorteile eines Netto-Tarifs bzw. Netto-Depots sind wie genau zu verstehen?

Mit Netto-Tarifen & Netto-Depots bauen meine Kunden wesentlich schneller deutlich mehr Vermögen auf, da sie keinerlei Provisionen bzw. Ausgabeaufschläge zahlen. Besser noch: Sie bekommen von mir sogar die sogenannten Kick-back-Provisionen direkt auf ihr eigenes Konto zurückerstattet. Alleine dieser Effekt ermöglicht dem Kunden (unter Berücksichtigung verschiedenster Komponenten) einen Mehrwert im deutlich fünfstelliges Bereich.

Was haben Verbraucher unter sogenannten Kick-backs zu verstehen?

Als Kick-back bezeichnet man Rückvergütungen von Investmentgesellschaften an deren Partner-Bank, Depot-Plattform, Finanzdienstleister, etc. Üblicherweise wird den Verbrauchern die Höhe und Existenz solcher Vergütungen vorenthalten – warum man Kick-backs auch als versteckte Provision bezeichnet. Je nach Fonds und Anlageklasse kann die Höhe der Kick-backs unterschiedlich ausfallen. Der Kick-back versteckt sich dabei immer in der Kosten-Kennzahl TER (Total Expense Ratio).

Bei welchen Geldanlagen kommen Kick-backs häufig vor?

Bei allgemein zugänglichen Fond-Depots, und bei fondsgebundenen Lebens / Renten / Rürup / Riester-Versicherungen werden die Gelder der Sparer zu über 95% der Fälle in aktiv gemanagte Investment-Fonds investiert. Die meisten Berater und Anbieter verschleiern jedoch innerhalb ihrer Produktpalette die versteckten Kick-back-Provisionen. Der Kunde geht oftmals ohne Beteiligung solcher Rückzahlungen leer aus. Viele Banken, Finanzdienstleister und Versicherungsgesellschaften machen mit solch versteckten Provisionen, den sogenannten Kick-backs, das große Geschäft.

Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, wie hoch der Schaden für Kunden ausfallen kann?

Ein Rechenbeispiel: Anhand einer fondsgebundenen Rentenversicherung mit einer Laufzeit von 35 Jahren und einer Sparrate von mtl. 150,00 € zeigt, dass der Schaden für den Verbraucher bei ca. 29.041€ liegt. Diese Summe kommt wie folgt zustande: Beim Mischfonds “Carmignac Patrimoine A” setzt sich die TER aus den Gesamtkosten des Fonds 0,98 % (Nicht separat ausgewiesen) plus der Kick-back Zahlung von 0,75 % zusammen. In der Summe also 1,73%. Würden die Kickbacks dem Vertrag des Sparers gutgeschrieben, so hätte er 29.041 € mehr Kapital. In der Regel werden Kick-backs jedoch nicht an Verbraucher weitergegeben. Unsere Mandanten erhalten jedoch solche Kick-back-Zahlungen innerhalb Ihrer Altersvorsorge und Ihres privaten Depots zurück.

Was können Sie prinzipiell allen Verbauchern raten, wenn es um das Thema Geldanlage geht?

Vermeiden Sie unbedingt Finanzprodukte und Investment-Depots, bei denen Provisionen und/oder Ausgabeaufschläge fällig sind! Wie einfach Verbraucher das gesamte Provisionssystem und Gebührendmodell der Finanzbranche ausschalten können, erfahren Sie in meinem kostenlosen eBook als Download.

Mehr dazu gerne auch unter: http://verbraucherschutz.de/was-ist-ein-nettotarif-bei-versicherungen/