Emerging markets: Uukunft der lukrativen Geldanlage

Das dynamische Wirtschaftswachstum zahlreicher Schwellenländer ist hinreichend bekannt. Und so auch die Tatsache, dass einige dieser Länder rasant an die westlichen Industrienationen anschließen. Zahlreiche Experten empfehlen daher bereits seit einigen Jahren, Anleihen und Aktien der rasant wachsenden Schwellenländer in ein gesundes Portfolio zu mischen.


Chancen bei der Investition in Emerging Markets

Mit einer Investition in Börsen- und Devisenkurse in Ländern der Zweiten Welt, wie China oder Indien, besteht die Möglichkeit, überdurchschnittlich hohe Renditen zu erreichen. Dieser Umstand resultiert insbesondere aus dem hohen Wirtschaftswachstum und der Tatsache, dass diese Regionen noch keiner Konsumgüter-Sättigung unterliegen. Hinzu kommen die vorteilhaften demografischen Anzeichen, also ein höherer Anteil der jungen Bevölkerung gegenüber der älteren. Und nicht zuletzt zeichnen sich Emerging Markets durch wertvolle Rohstoffquellen aus.

Hohe Perspektiven von Staatsanleihen für Emerging Markets

Einerseits werden Staatsanleihen von Schwellenländern als sehr risikobehaftet angesehen, andererseits ist hier aber keine Pauschalisierung möglich. Ein Gegenargument ist die oftmals sehr geringe Staatsverschuldung von Schwellenländern und ihre etablierten Volkswirtschaften, was für Investitionen in Emerging Markets spricht. Hinzu kommt das Argument der stark wachsenden Wirtschaften, welche sich in der Regel sehr nachhaltig und positiv auf deren Währungen auswirken.

Und nicht zuletzt sind die Schwellenländer in jüngerer Vergangenheit immer besser in Finanzkrisen aufgestellt gewesen, als so manch eine etablierte westliche Industrienation. Dies schlug sich insbesondere in den weniger starken Verwerfungen im Bereich der Emerging Markets nieder, verglichen mit Industrieländern.

Die Beliebtheit der BRICS-Staaten als Emerging Markets

Der Begriff der BRICS-Staaten wurde Ende 2011 geprägt und fasst die fünf Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika zusammen. Ungefähr 40% der Weltbevölkerung, also etwa 3 Milliarden Menschen, leben in diesen Staaten und trugen im Jahr 2008 zu einem weltweiten Bruttoinlandsprodukt von 22% bei.

Gerade aufgrund der Einschätzung zahlreicher renommierter Finanzexperten haben sich diese fünf Länder in der Vergangenheit als renditeträchtige Emerging Markets erwiesen. So weisen diese Schwellenländer einen jährlichen Zuwachs der Wirtschaftsleistung von 5 bis 10% auf. Im Vergleich dazu liegt die EU mit etwa 2% weit dahinter. Bis 2050 könnten diese Länder aufgrund ihres stabilen Wirtschaftswachstums sogar einige der G8-Staaten überholt haben.

Fazit

Alles in Allem spricht nach einem gegenläufigen Trend alles für eine Wiederentdeckung der Emerging Markets. Während Investoren noch vor einem halben Jahr diese Anlage mieden, da zum Beispiel Indiens Wachstum einbrach und Chinas Wirtschaft abkühlte, hat sich die Angst vor einer generellen Wachstumsabschwächung der BRICS-Staaten als unbegründet erwiesen.