Immobilien: Nachhaltige Investition in Sachwerte

Immobilien-Eigentum gehört zu den beliebtesten Anlageformen. Die Erfüllung verschiedener Bedingungen ermöglicht einen nachhaltigen und beachtlichen, privaten Vermögensaufbau mit Hilfe von Immobilien.


Bei der Immobilieninvestition zum Zwecke des Vermögensaufbaus ist es besonders wichtig, emotionale Aspekte zu vermeiden und eine objektive Betrachtungsweise der zu erwerbenden Immobilie zu gewinnen. Dabei spielen insbesondere die Lage des Objektes, die Renditeerwartungen sowie die finanzielle Belastung eine entscheidende Rolle.

Was vor der Objektentscheidung noch geklärt werden sollte:

  • In welcher Höhe steht Eigenkapital zur Verfügung?
  • Werden Kreditbelastungen in Erwägung gezogen?
  • Wie soll die eventuelle Kredittilgung vonstatten gehen?
  • Was geschieht nach Ablauf der Zinsbindung?
  • Sind Instandhaltungs- oder Renovierungsrücklagen eingeplant?

Was vor der Objektwahl beachtet werden sollte:

  • Größe des Objektes
  • Zustand des Objektes (generell und energetisch)
  • Lage der Immobilie
  • Ist die Immobilie vermietet?

Die Vorteile beim Erwerb einer vermieteten Immobilie

Immobilien sind inflationsbestätig und gestalten die damit einhergehende Investition sowohl krisenfest als auch werthaltig. Darüber hinaus bieten vermietete Immobilien als Kapitalanlageobjekte sehr flexible steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Sowohl die Zinsen für die Finanzierung, Werbungskosten aufgrund von Verpachtung oder Vermietung als auch die übliche Absetzung für Abnutzung (AfA) – im Volksmund als Abschreibung bekannt – stellen immense Vorteile dar. In der Regel beträgt beispielsweise die AfA 2% p.a. Werbungskosten sind etwa Herstellungs- oder Anschaffungskosten und können direkt geltend gemacht werden. Durch § 7i Einkommenssteuergesetz ergeben sich noch größere Vorteile bei vermieteten Denkmalschutzimmobilien. Hier kann der Sanierungsaufwand innerhalb von zwölf Jahren zusätzlich zur generellen Abschreibung gänzlich angesetzt werden.

Die Steuerlast wird zusätzlich durch die Rechnung der Verwaltungs- und Erhaltungskosten sowie Darlehenszinsen gegen die Einkünfte aus Vermietung oder Verpachtung gesenkt.

Wie oben erwähnt, sollten unbedingt Zustand, Ausstattung und Grundriss, Umfeld und Lage, aber auch die Renditeerwartungen vorher hinreichend geklärt sein. Die durchschnittliche Rendite einer Immobilie in Deutschland beträgt zwischen 3 und 5,5%.

Zuletzt sei gesagt:

Eine schuldenfreie, vermietete Immobilie erwirtschaftet attraktive Mietüberschüsse, die im Grunde als Zusatzrente zur Verfügung stehen.

Und um die Immobilie gewinnbringend wieder zu verkaufen, ist lediglich eine gesetzlich festgeschriebene Haltedauer von 10 Jahren einzuhalten.